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Öffnungzeiten Museum Das Museum ist jeden 2. und 4. Sonntag im Monat |
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Kontakt Schlosskeller Ansprechpartnerin für die Anmietung des Schlosskellers ist Frau Karin Schmidt vom Verein für Heimatgeschichte 1980 Werdorf e.V. Sie erreichen Sie unter der Rufnummer 06443 2239. |
Herzlich willkommen auf unserer Webseite!
Sie können sich hier über uns und unsere Aktivtäten informieren. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Surfen.
Nachdem die Sonderausstellung „150 Jahre
Eisenbahn im Dilltal“ am letzten Sonntag mit zahlreichen Gästen eröffnet wurde, laden wir zum Besuch dazu weiterhin herzlich ein. Wir zeigen mit Bildern und Dokumenten einen Querschnitt von 1862 bis 2011. Wussten Sie, dass für Bechlingen einmal ein Bahnhof geplant war? Dieses und mehr erfahren Sie in der Ausstellung. Ergänzt wird die Sonderausstellung durch unsere Dauerausstellung „Eisenbahngeschichte“ im Nebengebäude des Heimatmuseums.
Hier steht auch die obligatorische Personenwaage der Warteräume der Bahn mit der Aufschrift „Prüfe Dein Gewicht“.
Zum 11. September 2011, dem Tag des offenen Denkmals, hatte sich der Verein intensiv vorbereitet. Es sollte ein Tag für unsere Kinder werden. Besonders Claudia Duchscherer mit ihrem Frauenteam hatte mit viel Mühe eine Reihe von Kinderspielen im Schlosspark vorbereitet. Aber das alles viel sozusagen ins Wasser. Nach einem schönen Anfang fing es ab 14 Uhr an zu regnen, begleitet von Blitz und Donner. Trotz der widrigen Umständen wurde der selbstgebackene Kuchen vom Kellerteam mit Anke Kirch, Erna Segura, Erika Bauer, Katharina Schäfer und Helga Peusch im Schlosskeller restlos verkauft. Unsere Freunde vom Deutschen Amateur Radio Club, kurz DARC vom Ortsverband Wetzlar, welche auch die Funkbude im Museum betreuen, hatten eine Funkstation in der Scheune aufgebaut und funkten in der Welt herum. Walter Heinl und Axel Platz zeigten die Arbeit des Schmiedes. Günter Hennig führte die Herstellung von Lehmziegeln vor, welche dann an der Luft getrocknet werden. Egon Brühl war als Rechenmacher aktiv. Friedel Abel und Margit Brühl zeigten unverzagt die Arbeit des Korbmachers, obwohl es im Zelt durchregnete. Sylvia Rehberg lies im Nebengebäude die Kinder Kreisel anmalen und zeigte ihnen andere Kunstfertigkeiten. Elvira Abel, Heike Läufer und Helga Fehst haben die wunderbaren Werdorfer Waffeln gebacken und Klaus Bernhardt hat trotz Regen noch ein paar Würstchen gebraten. Für die Kinder gab es noch Stockbrote, welche sie über offenem Feuer im Beisein der Eltern buken. Im Museum war reger Besuch. Der Arbeitskreis Spinnen aus Berghausen mit Maritta Löll, Anja Schmitt, Petra Schneider, Silke Naumann-Dorlar, Käthe Hofmann und Helene Strauch lies die Spinnräder surren und Hannelore Schaaf und Christine Donsbach zeigten die Arbeit am Webstuhl. Anita Strauß aus Offenbach/Main präsentierte ihre Porzellanmalerei im Fürstenzimmer, und in den Räumen der Sonderausstellung erläuterte und präsentierte Nadine Rinker den Besuchern ihre Gemälde. Unsere zwei über 90 Jahre alten und damit ältesten Mitglieder Emma Arabin und Minna Langer ließen es sich nicht nehmen an diesem Tag im Museum Dienst zu tun. Mit dabei Hilde Martin, Annemie Dörr, Christina Plachta, Irene Michel, Gertrud Stamm, Michael Rehberg, Christoph Duchscherer, Hans Prochnow, Eberhard Löll, Waltraud und Erhard Lang und Anne Naumann. Wie gesagt, trotz des schlechten Wetters können wir als Verein diesen Tag noch als großen Erfolg bezeichnen. Allen Kuchenspenderinnen und allen Helferinnen und Helfern ein herzliches Dankeschön.
Jede Menge Fotos der Jahresanfangsfeier gibt es hier ...
Zur historischen Wanderung des Vereins für Heimatgeschichte Werdorf konnte dessen Vorsitzender Erhard Peusch 30 Wanderer bei strahlendem Sonnenschein im Schlosshof begrüßen. Die Wanderung ist der Auftakt zu den jährlichen Veranstaltungen. Sie führte zuerst zur TV Halle in der Bahnhofstraße. Dieser Platz wurde in früheren Jahren als Wollmarktplatz und als Bleichplatz, auch Tuchbleiche genannt, benutzt. Hier haben Hausfrauen die Leinenwäsche gewaschen und dann zum Bleichen auf die Wiese ausgebreitet. Der Wollmarkt fand zu Werdorf am 2. Mittwoch und Donnerstag vorm Johannistag (24. Juni) und am Mittwoch nach Laurentius (10. August) statt. Er hatte eine gewisse Bedeutung und bestand noch im Jahre 1810. Weiter führte die Wanderung zur kath. Kirche St. Norbert. Sie wurde nach einjähriger Bauzeit am 2. Oktober 1966 dem Ordensgründer der Prämonstratenser, dem heiligen Norbert ge-weiht. Sie hat 200 Sitzplätze. Sie wurde erbaut um den 400 Katholiken aus Werdorf und den 170 Katholiken aus Berghausen eine eigene Kirche zu geben. Von hier ist es nur ein kurzer Weg und man kommt zur neuen Sporthalle. Sie wurde am 3. September 1988 im Beisein von 500 Gästen eingeweiht. Die Halle hat eine Größe von ca. 40 x 20 m, die Gesamtkosten beliefen sich auf 3.5 Mio. DM. Sie wird rege genutzt und steht für alle Sportveranstaltungen offen. Über die Falltorstraße, die Sudetenstraße und am Friedhof vorbei erreichten die Wanderer die Grundschule Werdorf welche im Jahre 1951 eingeweiht wurde. Bei den Ausschachtungsarbeiten, die im Herbst 1948 begannen, fand sich in der Nordwestecke in gut 2 Meter Tiefe eine rechteckige Steinsetzung mit etwas östlich davon gelegener Brandstelle. Wieder etwa 15 Meter weiter östlich kam eine große Urne mit kalzinierten Knochenresten hervor. Diese Bodenfunde deuten auf die jüngere Bronzezeit (1200 bis 900 v. Chr.) hin. Von der Grundschule führte der Weg zum Ausgangspunkt zurück. Hier gab es Kaffee und Kuchen zur Stärkung.
Der Schlosskeller war vollbesetzt als Michael Rehberg einen DIA-Vortrag über Schottland begann. Er und acht Whisky Freunde hatten sich im Sommer 2010 auf den Weg nach Schottland gemacht, um auf der Insel Islay, die bekannt ist für ihren hervorragenden Whisky, alle acht Whisky-Destillen zu besuchen und mehr über die Whisky Produktion zu erfahren. Auf der Insel leben ca. 3400 Einwohner. Die Haupteinnahmequelle der Insel ist die Herstellung von Whisky und der damit verknüpfte Tourismus. Anders als die anderen Inseln der Hebriden bildet Islay eine eigene Whiskyregion und wird nicht zu den Highlands gerechnet. Der Whisky wird jahrelang in Fässern gelagert und dann in Flaschen abgefüllt. Er wird in alle Welt exportiert. Mit einem Imbiss klang der Abend aus.
Jede Menge Fotos vom Weihnachtsmarkt gibt es hier ...
Am 12. Dezember fand zum zwölften Mal der Weihnachtsmarkt rund um das Werdorfer Schloß statt. Die Theatergruppe Cocktail im Verein für Heimatgeschichte, die den Weihnachtsmarkt organisiert, die Standbetreiber und auch die Gäste waren begeistert. Das Wetter hatte zum Glück mitgespielt und so war der Andrang in Teestube, Whisky-Bar, Kinder-Karussell und an den liebevoll geschmückten Ständen recht groß. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!
30 Jahre Verein für Heimatgeschichte 1980 Werdorf e.V.

Von links: Minna Langer, Emma Arabin und Lina Krombach
Der Schlosskeller in Werdorf war der richtige Ort um das 30jährige Bestehen des Vereins für Heimatgeschichte 1980 Werdorf e.V zu feiern. Über 50 Gäste konnte der Vorsitzende Erhard Peusch begrüßen. Unter ihnen die ältesten Frauen im Verein, Minna Langer, Emma Arabin und Lina Krombach. Den weitesten Weg hatte das Mitglied Peter Kern aus Menden im Sauerland. Er und seine Frau Ursula, beides „alte“ Werdorfer ließen es sich nicht nehmen, an der Feier teilzunehmen. Herzlich willkommen hieß er auch den Vorsitzenden des Kuratorium der Stadt Aßlar Edwin Jung mit Frau. Der Vorsitzende ließ in seiner Rede in Kurzform die 30 Jahre Revue passieren und wies darauf hin, das 30 Jahre eigentlich kein echtes Jubiläum ist, aber der Verein stolz auf diese 30 Jahre sein kann. Von 20 Gründungsmitglieder leben heute noch 12. Er erinnerte an die vier Abteilungen des Vereins. Die Tanz- und Mundartgruppe „Die Hoingker““, welche unter der Leitung von Friedel Rinker viele Auftritte in der Region absolvieren und überall gerne gesehen sind. Desgleichen die „Die Hoingker–Kinder“ unter der Leitung von Christine Krämer die das Kinderhessentagpaar stellen, ein großer Erfolg für die Kindergruppe. Die Theatergruppe „Cocktail“ sie organisiert in jedem Jahr den kleinen aber feinen Werdorfer Weihnachtsmarkt. Die Wandergruppe ist überaus aktiv und erwandert weiterhin die Region. Als neue Abteilung des Vereins sind jetzt die Whiskey Freunde dazugekommen. Sie haben mit der Whiskey Nacht im Heimatmuseum für Furore gesorgt. Er erinnerte an die vielen Öffnungszeiten im Museum, die Aktionstage, die Teilnahme an den Festzügen mit eigenen Motivwagen, die Sonderausstellungen, an den Tag des offenen Denkmals, den Umbau der Kutscherstube, den Ausbau des dritten Kellers, den Umbau der Remise zur Scheune. Der Verein macht auch aktiv bei andern Vereinen mit, so z.B. beim Ortspokalschiessen des Schützenvereins. Peusch danke allen Mitgliedern für ihr Engagement im Verein.
In lockerer Atmosphäre wurde der Abend begangen und in Erinnerungen geschwelgt, nach dem Motto: „waasde noch domols“. Für das leibliche Wohl gab es einen Imbiss und diverse Getränke. Zur vorgerückten Stunde sangen alle das Lied „Hoch auf dem gelben Wagen“ welches bei dem Ortspokalsingen des Frauenchors das Pflichtlied war und an dem der auch Verein beteiligt war.
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