Zu unserem nächsten Vortrag am Sonntag, 25. November, um 15.00 Uhr, laden wir Sie herzlich in den „Hohenlohe Saal“ des Schlossnebengebäudes nach Werdorf ein. Der Eintritt ist frei. Thema dieses Abends: "Portugal und Madeira"

„Ich bin also bereit zuzugeben, dass Europa weiß, wo Portugal liegt, doch ich werde mir erlauben weiterhin zu bezweifeln, dass dieses Europa weiß, was Portugal ist.“
Worte des portugiesischen Schriftstellers José Saramago.

Der Referentin Frau Wagner ging es genauso und darum ist sie im Frühjahr 2018 dorthin gereist, um Portugal kennen zu lernen.

Portugal liegt an der südwestlichen Peripherie unseres Kontinents. Nach einer Schätzung von 2016 leben in Portugal 10,3 Mio. Menschen auf einer Fläche von 92T km². Jahrhundertelang hat sich Portugal auf das Meer konzentriert und Europa den Rücken zugedreht. Ins Bewusstsein kam es vor allem mit der Epoche der Expansion, der Entdeckung neuer Welten. Aus diesem Zeitalter ist vor allem Heinrich der Seefahrer (1419-1457) bekannt, der die Südspitze Afrikas umsegelte. Von 1495 bis 1521 gründete Portugal Handelsniederlassungen in Ostasien, Brasilien, Ostindien und Südafrika. Lissabon wurde zum Mittelpunkt des Welthandels. Kolumbus startete seine Reise von Portugal aus.

Doch sein Reichtum an Kolonien trieb das Mutterland schon bereits im Laufe des 17. Jahrhunderts in die Armut. 1910 kam es durch einen militärischen Aufstand zum Sturz der portugiesischen Monarchie. Die erste Republik bestand bis zum Militärputsch im Jahr 1926. Danach stand das Land für mehr als vierzig Jahre unter der autoritären Diktatur von António de Oliveira Salazar. Die Nelkenrevolution vom 25. April 1974 führte zum Sturz des Regimes und eröffnete den Weg zur demokratischen Dritten Republik. Zum Staatsgebiet gehören die Inseln der Azoren und Madeira.

Wie das Festland ist auch Madeira, wo der zweite Teil der Reise von Renate Wagner hinführt, hauptsächlich vom Tourismus geprägt. Die vor der Westküste Afrikas gelegene Insel zeichnet sich durch sein mildes Klima aus. Auf Madeira leben auf einer Fläche von 740 km² knapp 268T Einwohner. Bekannt ist die zerklüftete Vulkaninsel durch seine 454 Pflanzen- und Blumenarten, von denen 88 sogar endemisch sind.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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testimonial"Das ist Geschichte zum Anfassen und Erleben. Einfach toll für Jung und Alt."

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Das Museum ist jeden 2. und 4. Sonntag im Monat
von 14.00 Uhr -18.00 Uhr, sowie nach Vereinbarung geöffnet.
Eintritt frei.

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Ansprechpartnerin für die Anmietung des Schlosskellers ist Frau Anke Fehst.
Sie erreichen sie unter der Rufnummer 0 64 43 / 36 63.

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